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UFA SHOW & FACTUAL zu Gast an der Uni Köln

Wie sieht die Arbeit in der TV-Unterhaltung aus? Wie kann man dort am besten einsteigen? Und was macht ein Executive Producer eigentlich? Diese und viele weitere Fragen beantwortete gestern Alexander Bruns, Executive Producer bei UFA SHOW & FACTUAL und verantwortlich für die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, an der Universität zu Köln. Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Medienberufe“ stand der Executive Producer (EP) den Studentinnen und Studenten der Medienkulturwissenschaft Rede und Antwort.

Nach einer kurzen Vorstellung der UFA SHOW & FACTUAL-Produktionen und der Einordnung innerhalb des Bertelsmann Konzerns sprach Alexander über den Austausch mit FremantleMedia. „Die Lizenz für ‚Idols‘, das Ursprungsformat von ‚DSDS‘, liegt bei FremantleMedia, die das Format international vertreiben. Zu jedem Lizenzformat gibt es die sogenannte Formatbibel, die das Konzept und deren exemplarische Umsetzung beinhaltet“, so der EP. Das DSDS-Team in Köln arbeite Staffel für Staffel daran, das Format frisch zu halten und weiterzuentwickeln. „Wir müssen uns immer wieder neu erfinden, dabei darf aber natürlich der Formatkern von ‚DSDS‘ nicht verändert werden, weshalb wir mit den Kollegen in London im permanenten Austausch stehen“, so Alexander weiter.

Der Executive Producer ist seit 2010 bei „DSDS“ mit an Bord. Zu Beginn seiner Karriere habe er sich aber noch ganz woanders gesehen. „Eigentlich wollte ich Filmemacher werden, so ein kleiner Steven Spielberg. Ich hab mich dann auch tatsächlich erkundigt und recherchiert, wie das funktionieren könnte. Das Ergebnis war relativ ernüchternd, denn der Weg nach Hollywood ist lang… Meinen Einstieg in die Medien habe ich übers Radio gefunden, wo ich volontiert und sehr viel gelernt und ausprobiert habe“, berichtet der Show-Experte. Nach seinem Volontariat beim Radio Paderborn richtete der Kreative seinen Fokus aufs Fernsehen und stieg bei VIVA ein. Anschließend arbeitete er viele Jahre selbstständig für verschiedene TV-Produktionsfirmen bevor er 2004 das Angebot von Grundy Light Entertainment (heute UFA SHOW & FACTUAL) annahm.

Was sollte man mitbringen, um ins TV-Geschäft einsteigen zu können? „Ganz klar: Leidenschaft für das, was ihr tut“, so Alexander. „Ich plädiere immer auch für eine fundierte, klassische Redakteursausbildung. Ein Redakteur, der Allrounder ist und wirklich alles kann – schreiben, weiterentwickeln, umsetzen, drehen, schneiden – ist immer gefragt. Und so platt es auch manchmal klingen mag, ich meine es ganz ernst: seid mutig, denkt quer und probiert was aus!“

Im Anschluss an die 90-mütige Veranstaltung hatten die Studenten noch Gelegenheit mit Markus Schroth, Head of Human Resources bei UFA SHOW & FACTUAL, ins Gespräch zu kommen und sich über Praktikumsplätze zu informieren.

Der Gastvortrag an der Uni Köln bildete den Auftakt zur diesjährigen Hochschulvernetzung der UFA SHOW & FACTUAL. Weitere Stationen sind die Macromedia Hochschule in Köln, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie die Hochschule für Fernsehen und Film in München.

UFA Azubis produzieren Kurzfilm „Der Fuffi“

Die Auszubildenden Laura Kaßner, Kimberlie Dickmann und Maxine Meutgens von UFA SHOW & FACTUAL und UFA SERIAL DRAMA haben zusammen mit ihren Berufsschulklassen in Eigenregie den 20-minütigen Kurzfilm „Der Fuffi“ produziert, der den Zuschauer auf die Reise eines 50-Euro-Scheins mitnimmt. Mit „Der Fuffi“ legt die diesjährige Abschlussklasse der Kaufleute für audiovisuelle Medien des Joseph-DuMont-Berufskollegs den filmischen Teil ihrer Abschlussarbeit vor.

Gemeinsam mit ihren Mitschülern haben Laura, Kimberlie und Maxine alle Arbeitsabläufe eigenständig organisiert und koordiniert. Im September vergangenen Jahres wurde zunächst das Drehbuch ausgewählt, womit letztlich auch der Startschuss für die Vorbereitungen fiel. Gedreht wurde innerhalb von 5 Tagen im Februar 2016. Regie führten Kim Bäumgen, Stefan Heidelberg, Maurice Quentin und Lorenz Vermaasen. Finanziert wurde der Film komplett durch Spenden.

In diesem Jahr hat sich die Abschlussklasse filmisch dem Thema Geld verschrieben und begleitet einen 50-Euro-Schein auf der Reise durch die Gesellschaft. Zählt in der immer mehr anonymisierten Gesellschaft nur noch das Eine? Der Wert des Geldes ist für jeden Einzelnen ganz individuell, 50 Euro sind für den einen viel, der andere kann über den Betrag nur schmunzeln. In ihrem düster-bunten Kurzfilm „Der Fuffi“ führen die Auszubildenden vor, wie Geld Menschen manipulieren und zwischenmenschliche Beziehungen zerstören kann.

Premiere hat der Kurzfilm am 17. März im Cinedom in Köln gefeiert – und zwar mit großem Erfolg: Die Karten waren so begehrt, dass die Auszubildenden direkt im Anschluss eine weitere Vorstellung eröffnen mussten.

„‚Der Fuffi‘ war eine große Herausforderung, aber wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sind sich Laura Kaßner, Auszubildende bei UFA SHOW & FACTUAL, und Maxine Meutgens, Auszubildende bei UFA SERIAL DRAMA, einig.

Und hier könnt ihr euch den Film anschauen: