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UFA beim 11. Medienfest.NRW

Was lernt man während der Ausbildung zum Kaufmann für AV-Medien? Wie lange dauert die Ausbildung? Und wie sieht der Alltag in einer Produktionsfirma aus? Diese und viele weitere Fragen haben die Kollegen der UFA SHOW & FACTUAL am Samstag beantwortet.

Von 10 bis 17 Uhr konnten sich am vergangenen Samstag beim 11. Medienfest.NRW  wieder Schülerinnen und Schüler über die verschiedenen Ausbildungsberufe der Medienbranche informieren. Über 30 Firmen und Institutionen waren mit einem Informationsstand im Rautenstrauch-Jost-Museum am Neumarkt vertreten und standen den Schülern Rede und Antwort.

Auch die UFA war wieder mit einem Stand dabei und positionierte sich als attraktiver Arbeitgeber in Köln. Mit über 50 Interessenten kamen die Kollegen Markus Schroth und Jennifer Stritzke ins Gespräch und informierten über alles Wichtige rund um die Ausbildung zum Kauffmann für audiovisuelle Medien.

„Die Ausbildung zum Kaufmann für AV-Medien dauert bei uns 3 Jahre und wir vermitteln unseren Azubis die gesamte Organisation hinter der Kamera. Von Aufnahmeleitung, Buchhaltung, Disposition oder auch Kreation – während der Ausbildung werden alle Bereiche einer Produktion durchlaufen. Am Ende haben wir unsere eigenen Top-Talente ausgebildet, die wir dann natürlich auch an uns binden möchten und übernehmen“, erklärt Markus Schroth, Head of Human Resources bei UFA SHOW & FACTUAL.

Das Medienfest.NRW 2017 fand in diesem Jahr erstmals in den Räumen der VHS und im Rautenstrauch-Jost-Museum statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Köln, der Stabsstelle für Medien- und Internetwirtschaft, der AIM/sk Stiftung Jugend und Medien und der Volkshochschule Köln. Die UFA SHOW & FACTUAL ist seit 2014 auf dem Medienfest mit einem Stand vertreten.

Medienfest.NRW 2017 – UFA SHOW & FACTUAL ist auch in diesem Jahr dabei!

Am Samstag findet das Medienfest.NRW im Studienhaus der Volkshochschule Köln statt. UFA SHOW & FACTUAL ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand vertreten und informiert über die Ausbildungsmöglichkeiten der UFA.

In diesem Jahr findet das Medienfest.NRW bereits zum 11. Mal statt und lädt am 10. Juni 2017 wieder alle Kölner Schülerinnen und Schüler ein, sich über die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in der Medienbranche zu informieren.

UFA SHOW & FACTUAL ist mit einem Stand auf der Ausstellungsfläche vertreten und rührt die Werbetrommel für die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der UFA. Die Kollegen beantworten alle Fragen rund um das Unternehmen und sind insbesondere auf der Suche nach Anwärtern für die Ausbildung zum Kaufmann für Audiovisuelle Medien in Köln.

Insgesamt sind Medienprofis aus über 50 Unternehmen, Hochschulen und Berufskollegs mit Präsentationsständen vor Ort und stehen für persönliche Beratung zur Verfügung. Neben der Ausstellung hält das Programm auch zahlreiche Vorträge und Workshops bereit, in denen Tipps rund um die Bewerbung oder auch die Vorstellung konkreter Berufsfelder auf der Tagesordnung stehen.

Das Medienfest.NRW findet am 10. Juni von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der VHS Köln am Kölner Neumarkt statt. Die Ausstellung mit ihren Ständen befindet sich im und vor dem FORUM VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln. Die Kollegen der UFA SHOW & FACTUAL sind am Stand Nr. 24 zu finden.

Wir freuen uns auf euch!

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Azubis drehen Making Of vom UFA Camp

Beim UFA Camp trafen TV Stars auf den Alltag von jungen Flüchtlingen in Berlin und sprachen über Sorgen, Träume und das, was ihnen selbst am Wichtigsten ist im Leben. Hier ein Erlebnisbericht unserer Azubis mit Making Of!

Die Azubis der UFA hatten dieses Jahr im Rahmen der Projektwoche die Aufgabe, das UFA Camp zu begleiten. Aufgeregt und ohne Ahnung, was sie in dieser Woche erwarten wird, kamen am Montagmorgen die Azubis in Potsdam zusammen. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde wurde das Geheimnis gelüftet: acht nach Deutschland geflüchtete Jugendliche nehmen uns einen Tag lang mit in ihr neues Leben und zeigen uns ihren weiteren Weg. An ihrer Seite drei deutsche Schauspieler, die in kleinen Teams mit ihnen durch Berlin ziehen.
Die Hauptaufgabe für die Azubis war zunächst, alles per Videos und Fotos festzuhalten und so im Anschluss ein Making-Of zu erstellen. So durften sie am ersten Tag zusammen mit den Jugendlichen ein Konzept bzw. ihre Geschichte, die erzählt werden soll, entwickeln. Es war ein interessantes Aufeinandertreffen der Kulturen und man tastete sich langsam an die eigenen, persönlichen Geschichten der Jugendlichen heran. Während der anschließenden Präsentation der Konzepte stellte sich schnell heraus, dass alle Ideen so unterschiedlich und vielfältig wie die Teilnehmer waren.

Tarik, UFA Camp Teilnehmer aus Syrien: „Der Anfang in einer neuen Gemeinschaft ist immer schwierig, man hat immer das Gefühl es steht eine unsichtbare Mauer vor einem. Aber hier war es ganz anders, die Mauer ist schnell gefallen und wir haben wie in einer Familie zusammengearbeitet.“

Aus allen Ideen sollten drei Kurzfilme entstehen, die auf verschiedenen Social-Media-Plattformen in Umlauf gebracht werden sollen.
Gedreht wurde am Folgetag jeweils zusammen mit einem Schauspieler, der vor der Kamera mit den Flüchtlingen agierte und dem sie ihre Geschichte erzählten.

Das Team 1 um Eric Stehfest, Schauspieler bei der UFA Serial Drama Produktion GZSZ, warf kurzerhand sein ganzes Konzept um, denn die Syrer Karim und Mohammed verstanden sich so gut mit Eric, dass man die drei spontan und verrückt sein ließ und einfach mit der Kamera begleitete. Auch hier war die Stimmung ausgelassen und die Chemie zwischen allen passte perfekt. ​Seht das Video hier.

Das Team 2 um den Moderator Jochen Schropp, begleitete Moustafa von seiner ersten Unterkunft in Deutschland, einer Sporthalle, bis hin zu seiner eigenen Wohnung. Die beiden tauschten in privater und lockerer Atmosphäre ihre Lebenserfahrungen aus. ​Seht das Video hier.

Im Team 3 begleitete der Schauspieler Kai Lentrodt, bekannt aus der UFA Fiction Produktion „Ein starkes Team“ die aus Syrien stammende Orshina und den jungen Mann Basel durch Berlin. Dabei ging es entlang unterschiedlicher Schauplätze, die Themen wie Freizeitgestaltung, Herausforderungen sowie Wünsche und Träume thematisierten. Die Stimmung im Team war toll, Kai war sehr interessiert und hat mit den beiden sehr persönlich über die Zeit in Deutschland sprechen können. Anschließend gab es noch eine private Sightseeing-Tour für Orshina, die zum ersten Mal in Berlin war. ​Seht das Video hier.

Während einige der Azubis den Dreh begleiteten, bereiteten die anderen Vorträge über die Firma und ihre Ausbildung vor. Diese dienten zur Information über die deutsche Medienlandschaft im Allgemeinen sowie vereinzelte Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der UFA. Für die Flüchtlinge eröffneten die Vorträge eine neue Sicht auf ihre berufliche Orientierung und sorgten für eine informative Gesprächs- und Fragerunde. „Ich möchte gerne ein Praktikum hier machen, wenn mein Deutsch noch besser geworden ist.“, entschied Basel, UFA Camp Teilnehmer aus Syrien danach. Ungeahnte Eindrücke ergaben generell die Diskussion um das Thema Ausbildung. In Syrien gibt es keine staatlich anerkannte Ausbildung wie in Deutschland. Es ist mehr ein learning-by-doing. Und in Deutschland wird eine Ausbildung deutlich höher anerkannt.

Zum Abschluss des Camps schauten alle zusammen die drei fertiggestellten Filme, werteten sie aus und ließen in einer abschließenden Feedbackrunde die Woche Revue passieren.

Azubi Martin: „Es war eine tolle Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema auseinander zu setzen und neue Freundschaften zu schließen. Alle haben gemerkt, dass es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen uns Azubis und den Flüchtlingen gibt.“

Für alle Mitwirkenden war das UFA Camp und die parallele Projektwoche eine tolle Erfahrung und für jeden sehr berührend. Wir alle haben neue Freunde in diesen jungen, mutigen und hoffnungsvollen Menschen gefunden.

Janna Bardewyck, die das UFA Camp mit organisierte resümert: „Die Azubi-Projektwoche mit dem #UFAcamp zu verbinden war ein Experiment und ich bin begeistert, wie sehr uns alle diese Tage berührt haben. Es waren keine Grenzen spürbar, sondern eine grenzenlos angenehme Atmosphäre. Mich hat auch die Neugierde der Azubis beeindruckt und die respektvolle, ehrliche Art und Weise, wie sie sie in gemeinsamen Gesprächen gestillt habent!“

Das UFA Camp ist eine soziale Initiative der UFA, an dem viele Mitarbeiter aus persönlichem Interesse mitgewirkt haben:

Idee: Alicia Remirez
Konzeption: Floris Asche, Thomas Szabo
Kamera & Schnitt: Benjamin Kampehl, Max Martens, Orlindo Frick
Organisation: Janna Bardewyck, Tobias Heina, Archana Arumainayagam
Azubiteam (Making Of): Nico Rupprecht, Sarah Schwarz, Max Martens, Martin Böhrer, Sandra Abt, Marie Strippel, Marcel Franz, Sarah Sitte-Wehder, Alisa Schiebahn, Jan Schersching, Lisa Nath-Göbel, Desislava Franke, Justus Rudolph und Philipp Schwab.

Mehr dazu auf ufa.de.

UFA Statements – Christian Rohde

Christian Rohde studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Produktion in der Abteilung Szenischer Film und begann seine berufliche Laufbahn als Producer bei teamWorx. Er arbeitet nun seit mehr als 15 Jahren erfolgreich in der Film- und Fernsehbranche, u.a. wurde sein TV-Film ROSE mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle, 2007 mit dem Deutschen Fernsehpreis als bester Fernsehfilm ausgezeichnet.

Redaktion: Johanna Langhof

Kamera: Mirko Ludewig, Max Martens

Schnitt: Max Martens

Schau dir auch den kompletten Film „Unsere UFA. Unser Film.“ hier an.

Du möchtest Teil der UFA sein? Dann informiere dich hier über aktuelle Stellenausschreibungen.

„Einmannzelt“ für drei

Seit Monaten verschollen im Wald ohne Zugang zur Zivilisation: Eine Idee, welche auf den ersten Blick wie für einen Horrorfilm gemacht ist. Nicht aber für Max Martens, Videoeditor-Azubi bei UFA SERIAL DRAMA, und seinen Teampartner Christoph Neuhaus. Die beiden jungen Kreativen haben aus dieser Idee neben ihrer Ausbildung und mit viel Hilfe von UFA-Kollegen eine sechsteilige Sitcom-Webserie gemacht – „Einmannzelt“.

In sechs Folgen, jeweils zwischen 2:30 min und 4:00 min lang, wird das Zusammenleben von drei im Wald Verschollenen erzählt. Gemeinsam müssen sie sich in ihrem Alltag im Wald zurechtfinden und sehen sich zwischendurch mit dem ein oder Anderen typischen WG-Problem konfrontiert. Das Besondere an der ohnehin ungewöhnlichen WG: Mia, Jimmy und Dr.Colori leben in einem Einmannzelt. Ein bisschen ist das „Lost meets Friends“.

Max und Christoph haben gemeinsam schon einige Projekte realisiert, aber die Webserie ist bisher ihr größstes. Gemeinsam haben sie die Drehbücher geschrieben, die Dreharbeiten geplant, organisiert und geschnitten. Den Dreh im Wald haben sie mit einem Team aus vielen jungen Menschen, teilweise mit Mit-Azubis absolviert. Max Martens erinnert sich gerne an die tolle Atmosphäre am Set: „Jeder hat seinen Job richtig, richtig gut gemacht, aber nicht nur das, sondern jeder hat auch überall mit angepackt, wo gerade noch eine helfende Hand gebraucht wurde.“

Für die Zukunft wünscht sich Max, dass ihr erstes großes Serien-Projekt den Leuten Freude bereitet. „Wir hätten uns nie träumen lassen, was diese Idee aus unserer Köpfen in Bewegung setzten würde.“ Sie arbeiten sogar schon an einer Weitererzählung von „Einmannzelt“ in einer zweiten Staffel.

Alle Folgen von „Einmannzelt“ gibt es hier.

 

UFA Statements – Nicole Pagel

Nicole Pagel atmete Ihre erste Studioluft als Garderobenassistentin einer Game-Show. Schnell kam sie hier auch mit den Kandidaten ins Gespräch und machte Ihr Interesse an Menschen zum Beruf. Als Producer verantwortet sie heute Show-Formate und setzt ihr langjähriges Know-how und ihre Erfahrungen im Casting in vielen Bereichen der Showproduktion ein.

Redaktion: Johanna Langhof

Kamera: Mirko Ludewig, Max Martens

Schnitt: Max Martens

Schau dir auch den kompletten Film „Unsere UFA. Unser Film.“ hier an.

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