„Einmannzelt“ für drei

Seit Monaten verschollen im Wald ohne Zugang zur Zivilisation: Eine Idee, welche auf den ersten Blick wie für einen Horrorfilm gemacht ist. Nicht aber für Max Martens, Videoeditor-Azubi bei UFA SERIAL DRAMA, und seinen Teampartner Christoph Neuhaus. Die beiden jungen Kreativen haben aus dieser Idee neben ihrer Ausbildung und mit viel Hilfe von UFA-Kollegen eine sechsteilige Sitcom-Webserie gemacht – „Einmannzelt“.

In sechs Folgen, jeweils zwischen 2:30 min und 4:00 min lang, wird das Zusammenleben von drei im Wald Verschollenen erzählt. Gemeinsam müssen sie sich in ihrem Alltag im Wald zurechtfinden und sehen sich zwischendurch mit dem ein oder Anderen typischen WG-Problem konfrontiert. Das Besondere an der ohnehin ungewöhnlichen WG: Mia, Jimmy und Dr.Colori leben in einem Einmannzelt. Ein bisschen ist das „Lost meets Friends“.

Max und Christoph haben gemeinsam schon einige Projekte realisiert, aber die Webserie ist bisher ihr größstes. Gemeinsam haben sie die Drehbücher geschrieben, die Dreharbeiten geplant, organisiert und geschnitten. Den Dreh im Wald haben sie mit einem Team aus vielen jungen Menschen, teilweise mit Mit-Azubis absolviert. Max Martens erinnert sich gerne an die tolle Atmosphäre am Set: „Jeder hat seinen Job richtig, richtig gut gemacht, aber nicht nur das, sondern jeder hat auch überall mit angepackt, wo gerade noch eine helfende Hand gebraucht wurde.“

Für die Zukunft wünscht sich Max, dass ihr erstes großes Serien-Projekt den Leuten Freude bereitet. „Wir hätten uns nie träumen lassen, was diese Idee aus unserer Köpfen in Bewegung setzten würde.“ Sie arbeiten sogar schon an einer Weitererzählung von „Einmannzelt“ in einer zweiten Staffel.

Alle Folgen von „Einmannzelt“ gibt es hier.

 

Refugee Class @ UFA

UFA gestaltet einen Nachmittag rund um das Thema Film- und Fernsehen für junge Kreative, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind.
„Wofür steht eigentlich die Abkürzung U-F-A? Und wie entsteht genau eine Produktion in Deutschlands Fernsehwelt? Macht für mich eine Berufsausbildung oder ein Studium an einer Filmuni Sinn? Und wo liegt dabei überhaupt der Unterschied?“
Diese und noch viele weitere Fragen beantworteten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen Units der UFA den rund 20 Teilnehmern der Refugee Class an einem gemeinsamen Nachmittag am UFA Standort in Potsdam Babelsberg.

Unter dem Titel „Refugee Class“ veranstaltete die Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin im August 2016 eine Workshop-Woche rund um das Thema Film- und Fernsehen, um jungen Kreativen, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, einen Einblick in die deutsche Medienwelt zu ermöglichen. UFA bildete dabei den Bereich der Film- und Fernsehproduktion ab, sowie die Einführung in kommerzielle, digitale Bewegtbildproduktion. Mehr zur Refugee Class erfahrt ihr hier.

Der Nachmittag, der von Janna Bardewyck (PM Human Resources UFA SERIAL DRAMA) und Johanna Langhof (Redakteurin UFA) organisiert wurde, beinhaltete für die größtenteils aus Krisengebieten des Mittleren Ostens geflüchteten jungen Menschen verschiedene Vorträge, aber auch die Möglichkeit an Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen der UFA Fragen zur Arbeit in den Medien und speziell zur deutschen Fernsehwelt zu stellen. Dabei waren die Teilnehmer nicht nur an den klassischen kreativen Berufen des Autors und Regisseurs interessiert, sondern auch an den Bereichen Casting, Kamera, Producing und Kostüm.

Zentrale Fragen, die sich wohl viele der jungen Kreativen stellen, waren: Mache ich eine Ausbildung z.B. zum Mediengestalter Bild und Ton? Oder lieber ein Studium an einer Filmuniversität? Und wo liegt da eigentlich der Unterschied? Die Erkenntnis nach den Aussagen der Produzenten von UFA FICTION ist ähnlich derer, die auch deutsche Studenten in der Filmbranche schnell machen. Nur weil man kreativ ist und eine Idee hat, ist das keine Eintrittskarte für den Traumjob. „Zum Filmemachen gehört natürlich die Kreativität, aber vor allem eine große Portion Disziplin. Und es gibt keinen besseren Ort, um das zu lernen, als die UFA.“ (Marc Lepetit, Ausführender Produzent UFA FICTION).

Bei den Ausführungen von Julia Althoff (Projektleitung MESH Collective) wurde deutlich, dass die Arbeit vom UFA LAB für die meisten Teilnehmer ein neues Geschäftsfeld darstellt.
Das UFA LAB ist das digitale Studio und der Innovationsbereich der UFA-Gruppe, in dem kreative Köpfe innovative Formate entwickeln und neue Trends und Geschäftsmodelle im Online Video Bereich erforschen. Ein Teilprojekt des UFA LAB ist MESH Collective, das für den Bereich Education verantwortlich ist. MESH Collective produziert innovativen New Media Content, der Jugendliche und junge Erwachsene für gesellschaftsrelevante Themen wie z.B. das Newsmagazin BrainFed des YouTubers DarkViktory und begeistert und das Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge stärkt. MESH Collective arbeitet dazu eng mit YouTuberInnen und weiteren Social Media Influencern, RapperInnen und anderen MultiplikatorInnen aus dem weitreichenden MESH-Netzwerk zusammen. Julia Althoff als auch Marc Lepetit konnten hierbei von den Formaten des UFA LAB berichten, die sich mit den Auseinandersetzungen im Mittleren Osten beschäftigen und konnten in einen wertvollen Austausch mit den Teilnehmern der „Refugee Class“, die genau aus den Gebieten der Welt kommen, treten.

Holger Bergmann (Junior Producer UFA FICTION, u.a. für die TV-Reihe „Die Spezialisten“) gab ferner Einblicke in die Entstehung eines Films. Das zentrale Thema in dieser Stunde war „Die Idee“. Wer interessiert sich für neue Ideen? Was macht eine Idee einzigartig? Und wie kann man sie eigentlich schützen? Ergänzend gab UFA FICTION Produzent Christian Rohde, der auch Dozent an der Filmakademie Baden-Württemberg in der Abteilung Produktion ist, Einblicke in seine Arbeit. Während alle Fragen rund um die Entstehung eines Filmes bis zum fertigen Produkt beantwortet wurden, gab es wohl niemanden der Teilnehmer mehr, der nicht noch mehr Lust auf das Arbeiten in der Filmlandschaft bekommen hat.

An diesem Nachmittag trafen bei der UFA viele Geschichten zusammen. Geschichten, die von Flucht und Ungewissheit bestimmt sind. Persönliche Geschichten von Menschen, die ihren Weg noch suchen. Und zahlreiche Geschichten, noch fest verschlossen in den Köpfen von ambitionierten Kreativen, die sich für das Filmhandwerk interessieren und vielleicht irgendwann sogar diese Geschichten in die Realität umsetzen.

Mehr zur UFA und ihren Units erfahrt ihr hier.

UFA beim 10. Medienfest.NRW in Köln

Am Samstag findet das Medienfest.NRW im Mediapark in Köln statt. UFA SHOW & FACTUAL ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand vertreten.

In diesem Jahr feiert das Medienfest.NRW sein 10-jähriges Jubliäum und lädt am 4. Juni wieder alle Kölner Schülerinnen und Schüler ein, sich über die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in der Medienbranche zu informieren.

Ute Biernat, CEO UFA SHOW & FACTUAL: „Mit dem Medienfest.NRW hat sich in Köln eine großartige Plattform für den angehenden Mediennachwuchs etabliert, von der wir in den vergangenen Jahren stets profitiert haben. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum oder – wie wir sagen würden – auf eine erfolgreiche 10. Staffel!“

UFA SHOW & FACTUAL ist mit einem Stand auf der Ausstellungsfläche vertreten und rührt die Werbetrommel für die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der UFA. Die Kollegen beantworten alle Fragen rund um das Unternehmen und sind insbesondere auf der Suche nach Anwärtern für die Ausbildung zum Kaufmann für Audiovisuelle Medien in Köln.

Insgesamt sind Medienprofis aus über 30 Unternehmen, Hochschulen und Berufskollegs mit Präsentationsständen vor Ort und stehen für persönliche Beratung zur Verfügung.

Neben der Ausstellung hält das Programm auch zahlreiche Vorträge und Workshops bereit, in denen Tipps rund um die Bewerbung oder auch die Vorstellung konkreter Berufsfelder auf der Tagesordnung stehen.

Das Medienfest.NRW findet am 4. Juni von 10 bis 17 Uhr im Haus 6 und 7 des Mediaparks Köln statt. Am UFA-Stand auf der Ausstellungsfläche in Haus 7 sind Markus Schroth, Human Resources Manager bei UFA SHOW & FACTUAL, und Jennifer Stritzke, Manager Communications bei UFA SHOW & FACTUAL vor Ort.