Azubis drehen Making Of vom UFA Camp

Beim UFA Camp trafen TV Stars auf den Alltag von jungen Flüchtlingen in Berlin und sprachen über Sorgen, Träume und das, was ihnen selbst am Wichtigsten ist im Leben. Hier ein Erlebnisbericht unserer Azubis mit Making Of!

Die Azubis der UFA hatten dieses Jahr im Rahmen der Projektwoche die Aufgabe, das UFA Camp zu begleiten. Aufgeregt und ohne Ahnung, was sie in dieser Woche erwarten wird, kamen am Montagmorgen die Azubis in Potsdam zusammen. Nach einer herzlichen Begrüßung und einer kurzen Vorstellungsrunde wurde das Geheimnis gelüftet: acht nach Deutschland geflüchtete Jugendliche nehmen uns einen Tag lang mit in ihr neues Leben und zeigen uns ihren weiteren Weg. An ihrer Seite drei deutsche Schauspieler, die in kleinen Teams mit ihnen durch Berlin ziehen.
Die Hauptaufgabe für die Azubis war zunächst, alles per Videos und Fotos festzuhalten und so im Anschluss ein Making-Of zu erstellen. So durften sie am ersten Tag zusammen mit den Jugendlichen ein Konzept bzw. ihre Geschichte, die erzählt werden soll, entwickeln. Es war ein interessantes Aufeinandertreffen der Kulturen und man tastete sich langsam an die eigenen, persönlichen Geschichten der Jugendlichen heran. Während der anschließenden Präsentation der Konzepte stellte sich schnell heraus, dass alle Ideen so unterschiedlich und vielfältig wie die Teilnehmer waren.

Tarik, UFA Camp Teilnehmer aus Syrien: „Der Anfang in einer neuen Gemeinschaft ist immer schwierig, man hat immer das Gefühl es steht eine unsichtbare Mauer vor einem. Aber hier war es ganz anders, die Mauer ist schnell gefallen und wir haben wie in einer Familie zusammengearbeitet.“

Aus allen Ideen sollten drei Kurzfilme entstehen, die auf verschiedenen Social-Media-Plattformen in Umlauf gebracht werden sollen.
Gedreht wurde am Folgetag jeweils zusammen mit einem Schauspieler, der vor der Kamera mit den Flüchtlingen agierte und dem sie ihre Geschichte erzählten.

Das Team 1 um Eric Stehfest, Schauspieler bei der UFA Serial Drama Produktion GZSZ, warf kurzerhand sein ganzes Konzept um, denn die Syrer Karim und Mohammed verstanden sich so gut mit Eric, dass man die drei spontan und verrückt sein ließ und einfach mit der Kamera begleitete. Auch hier war die Stimmung ausgelassen und die Chemie zwischen allen passte perfekt. ​Seht das Video hier.

Das Team 2 um den Moderator Jochen Schropp, begleitete Moustafa von seiner ersten Unterkunft in Deutschland, einer Sporthalle, bis hin zu seiner eigenen Wohnung. Die beiden tauschten in privater und lockerer Atmosphäre ihre Lebenserfahrungen aus. ​Seht das Video hier.

Im Team 3 begleitete der Schauspieler Kai Lentrodt, bekannt aus der UFA Fiction Produktion „Ein starkes Team“ die aus Syrien stammende Orshina und den jungen Mann Basel durch Berlin. Dabei ging es entlang unterschiedlicher Schauplätze, die Themen wie Freizeitgestaltung, Herausforderungen sowie Wünsche und Träume thematisierten. Die Stimmung im Team war toll, Kai war sehr interessiert und hat mit den beiden sehr persönlich über die Zeit in Deutschland sprechen können. Anschließend gab es noch eine private Sightseeing-Tour für Orshina, die zum ersten Mal in Berlin war. ​Seht das Video hier.

Während einige der Azubis den Dreh begleiteten, bereiteten die anderen Vorträge über die Firma und ihre Ausbildung vor. Diese dienten zur Information über die deutsche Medienlandschaft im Allgemeinen sowie vereinzelte Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der UFA. Für die Flüchtlinge eröffneten die Vorträge eine neue Sicht auf ihre berufliche Orientierung und sorgten für eine informative Gesprächs- und Fragerunde. „Ich möchte gerne ein Praktikum hier machen, wenn mein Deutsch noch besser geworden ist.“, entschied Basel, UFA Camp Teilnehmer aus Syrien danach. Ungeahnte Eindrücke ergaben generell die Diskussion um das Thema Ausbildung. In Syrien gibt es keine staatlich anerkannte Ausbildung wie in Deutschland. Es ist mehr ein learning-by-doing. Und in Deutschland wird eine Ausbildung deutlich höher anerkannt.

Zum Abschluss des Camps schauten alle zusammen die drei fertiggestellten Filme, werteten sie aus und ließen in einer abschließenden Feedbackrunde die Woche Revue passieren.

Azubi Martin: „Es war eine tolle Möglichkeit, sich aktiv mit dem Thema auseinander zu setzen und neue Freundschaften zu schließen. Alle haben gemerkt, dass es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen uns Azubis und den Flüchtlingen gibt.“

Für alle Mitwirkenden war das UFA Camp und die parallele Projektwoche eine tolle Erfahrung und für jeden sehr berührend. Wir alle haben neue Freunde in diesen jungen, mutigen und hoffnungsvollen Menschen gefunden.

Janna Bardewyck, die das UFA Camp mit organisierte resümert: „Die Azubi-Projektwoche mit dem #UFAcamp zu verbinden war ein Experiment und ich bin begeistert, wie sehr uns alle diese Tage berührt haben. Es waren keine Grenzen spürbar, sondern eine grenzenlos angenehme Atmosphäre. Mich hat auch die Neugierde der Azubis beeindruckt und die respektvolle, ehrliche Art und Weise, wie sie sie in gemeinsamen Gesprächen gestillt habent!“

Das UFA Camp ist eine soziale Initiative der UFA, an dem viele Mitarbeiter aus persönlichem Interesse mitgewirkt haben:

Idee: Alicia Remirez
Konzeption: Floris Asche, Thomas Szabo
Kamera & Schnitt: Benjamin Kampehl, Max Martens, Orlindo Frick
Organisation: Janna Bardewyck, Tobias Heina, Archana Arumainayagam
Azubiteam (Making Of): Nico Rupprecht, Sarah Schwarz, Max Martens, Martin Böhrer, Sandra Abt, Marie Strippel, Marcel Franz, Sarah Sitte-Wehder, Alisa Schiebahn, Jan Schersching, Lisa Nath-Göbel, Desislava Franke, Justus Rudolph und Philipp Schwab.

Mehr dazu auf ufa.de.

Unsere Werte

Alle Mitarbeiter der UFA orientieren sich an gemeinsamen Werten in ihrem Arbeitsalltag. Diese Werte ermöglichen es uns, inspirierende und herausragende Programme zu produzieren.

UFA im Verbund mit FremantleMedia fassen diese Werte weltweit unter die Begriffe confident, creative, collaborative und commercial zusammen.

Confident: Wir gehen optimistisch und ambitioniert mit einer zielgerichteten Einstellung an unsere Arbeit.

Creative: Wir begeistern uns für neue Idee, lassen uns ebenso gerne inspirieren wie wir auch andere inspirieren. Ideen setzen wir mit Mut und Ausdauer in die Realität um.

Collaborative: Wir übernehmen Verantwortung und bauen auf offene und verlässliche Partnerschaften zu unseren Kunden und Dienstleistern. Wir vertrauen uns untereinander und kooperieren effektiv und partnerschaftlich innerhalb des Unternehmens.

Commercial: Wir denken unternehmerisch und setzen dabei auch auf Risiken. Dabei bleiben wir stets fair und agieren verantwortungsvoll. Unsere Arbeit soll Werte schaffen.