Refugees@UFA

Refugee Class @ UFA

UFA gestaltet einen Nachmittag rund um das Thema Film- und Fernsehen für junge Kreative, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind.
„Wofür steht eigentlich die Abkürzung U-F-A? Und wie entsteht genau eine Produktion in Deutschlands Fernsehwelt? Macht für mich eine Berufsausbildung oder ein Studium an einer Filmuni Sinn? Und wo liegt dabei überhaupt der Unterschied?“
Diese und noch viele weitere Fragen beantworteten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen Units der UFA den rund 20 Teilnehmern der Refugee Class an einem gemeinsamen Nachmittag am UFA Standort in Potsdam Babelsberg.

Unter dem Titel „Refugee Class“ veranstaltete die Filmuniversität Konrad Wolf Babelsberg in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin im August 2016 eine Workshop-Woche rund um das Thema Film- und Fernsehen, um jungen Kreativen, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, einen Einblick in die deutsche Medienwelt zu ermöglichen. UFA bildete dabei den Bereich der Film- und Fernsehproduktion ab, sowie die Einführung in kommerzielle, digitale Bewegtbildproduktion. Mehr zur Refugee Class erfahrt ihr hier.

Der Nachmittag, der von Janna Bardewyck (PM Human Resources UFA SERIAL DRAMA) und Johanna Langhof (Redakteurin UFA) organisiert wurde, beinhaltete für die größtenteils aus Krisengebieten des Mittleren Ostens geflüchteten jungen Menschen verschiedene Vorträge, aber auch die Möglichkeit an Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen der UFA Fragen zur Arbeit in den Medien und speziell zur deutschen Fernsehwelt zu stellen. Dabei waren die Teilnehmer nicht nur an den klassischen kreativen Berufen des Autors und Regisseurs interessiert, sondern auch an den Bereichen Casting, Kamera, Producing und Kostüm.

Zentrale Fragen, die sich wohl viele der jungen Kreativen stellen, waren: Mache ich eine Ausbildung z.B. zum Mediengestalter Bild und Ton? Oder lieber ein Studium an einer Filmuniversität? Und wo liegt da eigentlich der Unterschied? Die Erkenntnis nach den Aussagen der Produzenten von UFA FICTION ist ähnlich derer, die auch deutsche Studenten in der Filmbranche schnell machen. Nur weil man kreativ ist und eine Idee hat, ist das keine Eintrittskarte für den Traumjob. „Zum Filmemachen gehört natürlich die Kreativität, aber vor allem eine große Portion Disziplin. Und es gibt keinen besseren Ort, um das zu lernen, als die UFA.“ (Marc Lepetit, Ausführender Produzent UFA FICTION).

Bei den Ausführungen von Julia Althoff (Projektleitung MESH Collective) wurde deutlich, dass die Arbeit vom UFA LAB für die meisten Teilnehmer ein neues Geschäftsfeld darstellt.
Das UFA LAB ist das digitale Studio und der Innovationsbereich der UFA-Gruppe, in dem kreative Köpfe innovative Formate entwickeln und neue Trends und Geschäftsmodelle im Online Video Bereich erforschen. Ein Teilprojekt des UFA LAB ist MESH Collective, das für den Bereich Education verantwortlich ist. MESH Collective produziert innovativen New Media Content, der Jugendliche und junge Erwachsene für gesellschaftsrelevante Themen wie z.B. das Newsmagazin BrainFed des YouTubers DarkViktory und begeistert und das Verständnis für gesellschaftliche Zusammenhänge stärkt. MESH Collective arbeitet dazu eng mit YouTuberInnen und weiteren Social Media Influencern, RapperInnen und anderen MultiplikatorInnen aus dem weitreichenden MESH-Netzwerk zusammen. Julia Althoff als auch Marc Lepetit konnten hierbei von den Formaten des UFA LAB berichten, die sich mit den Auseinandersetzungen im Mittleren Osten beschäftigen und konnten in einen wertvollen Austausch mit den Teilnehmern der „Refugee Class“, die genau aus den Gebieten der Welt kommen, treten.

Holger Bergmann (Junior Producer UFA FICTION, u.a. für die TV-Reihe „Die Spezialisten“) gab ferner Einblicke in die Entstehung eines Films. Das zentrale Thema in dieser Stunde war „Die Idee“. Wer interessiert sich für neue Ideen? Was macht eine Idee einzigartig? Und wie kann man sie eigentlich schützen? Ergänzend gab UFA FICTION Produzent Christian Rohde, der auch Dozent an der Filmakademie Baden-Württemberg in der Abteilung Produktion ist, Einblicke in seine Arbeit. Während alle Fragen rund um die Entstehung eines Filmes bis zum fertigen Produkt beantwortet wurden, gab es wohl niemanden der Teilnehmer mehr, der nicht noch mehr Lust auf das Arbeiten in der Filmlandschaft bekommen hat.

An diesem Nachmittag trafen bei der UFA viele Geschichten zusammen. Geschichten, die von Flucht und Ungewissheit bestimmt sind. Persönliche Geschichten von Menschen, die ihren Weg noch suchen. Und zahlreiche Geschichten, noch fest verschlossen in den Köpfen von ambitionierten Kreativen, die sich für das Filmhandwerk interessieren und vielleicht irgendwann sogar diese Geschichten in die Realität umsetzen.

Mehr zur UFA und ihren Units erfahrt ihr hier.

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