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Ausbildung zum/ zur „Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien“

Grauer Nebel liegt in der Luft, dazwischen geben rote und violette Lichtblitze die Sicht auf rissige, braune Felssäulen frei. „Wir sind hier in der Hölle“, sagt Alina und bahnt sich ihren Weg durch einen dunklen Seitengang, steigt eine Metalltreppe hinauf und betritt eine völlig andere Welt. Das Licht ist jetzt hell und gleißend, ein blauer Scheinwerfer leuchtet der Dreiundzwanzigjährigen ins Gesicht. „Hier sind wir jetzt im Himmel“, erklärt Alina und setzt sich auf einen weißen Stuhl, der inmitten dieses Himmels thront und vor dem ein Bildschirm drapiert ist. „Das ist der zweite Studiobereich von unserem neuen Showformat ‚Himmel oder Hölle‘“, sagt Alina. „Hier oben bekommen die Kandidaten in der Show Fragen gestellt. Dieser Stuhl ist auf einer Hebelbühne aufgebaut. Wenn die Kandidaten die Antwort nicht wissen, fahren sie auf dem Stuhl nach unten in den Höllenbereich und müssen dort höllische Spiele meistern, um weiterzukommen und zu gewinnen.“ Alina Alina macht eine Ausbildung zur Kauffrau für audiovisuelle Medien bei UFA SHOW & FACTUAL. Gerade durchläuft sie die Ausbildungsstation als Produktionsassistenz und fühlt sich mit ihren Aufgaben pudelwohl. „Als Produktionsassistenz kümmere ich mich bereits in der Projektvorbereitung um die Zusammenstellung des Teams. Da werden dann Kameraleute, Regisseure, Masken- und Kostümbildner gesucht und man muss die richtigen Leute für die Projekte finden. Dann geht es weiter mit dem Buchen der Anreisen und Unterkünfte. Meine Aufgaben hier am Set sind auch vielfältig. Zum Beispiel spreche ich mich mit der Regieassistenz ab und helfe bei den Vorbereitungen. Außerdem betreue ich die Kandidaten. Das ist alles ganz schön spannend!“ Heute sind allerdings keine echten Spielkandidaten am Set der Gameshow „Himmel oder Hölle“ anwesend. Es ist Probentag und die komplette Show wird auf Herz und Nieren geprüft. „Teilweise sind die Spiele so komplex, dass man sie einfach üben muss“ verrät Alina. „Außerdem proben wir mit Strohkandidaten. Das sind sozusagen Komparsen, die die echten Kandidaten ersetzen, und für deren Betreuung ich heute auch zuständig bin.“ Die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für audiovisuelle Medien dauert in der Regel drei Jahre und beginnt bei UFA SHOW & FACTUAL immer zum September. Neben dem praktischen Teil der Ausbildung, müssen die Azubis pro Ausbildungsjahr drei Schulblöcke absolvieren. Diese dauern jeweils sieben Wochen und vermitteln den Berufsschülern theoretisches Wissen in Fächern wie Medienbetriebslehre, Personalwirtschaft oder Medienenglisch. Am Ende jedes Schulblocks legen die angehenden Medienkaufleute Prüfungen in Form von Klausuren ab. Im letzten Ausbildungsjahr wird ein Abschlussfilm produziert, deren Produktion die Auszubildenden eigenständig organisieren müssen. Für Auszubildende mit einem besonders guten Notendurchschnitt besteht die Möglichkeit ihre Ausbildung auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. Mit einem Notendurchschnitt von 1,7 auf dem letzten Zeugnis, wird Alina diese Gelegenheit wahrnehmen. „Ich werde meine Ausbildung verkürzen, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, schneller ins Berufsleben einzusteigen. Natürlich ist es schade, dass ich dann den Abschlussfilm verpasse. Aber vielleicht kann ich meine Klassenkameraden ja jetzt noch ein wenig bei der Organisation unterstützen.“ Im praktischen Teil der Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden mehrere Unternehmensstationen. Markus Schroth ist Human Resources Manager bei UFA SHOW & FACTUAL und für die Azubis verantwortlich. „Der praktische Ausbildungsteil in unseren Produktionen hat bei den Azubis schon einen sehr hohen Stellenwert“ erklärt er. „Aber sie werden auch in der Presse- und Onlineabteilung, bei den Personalern, im Casting oder in der Buchhaltung eingesetzt. So lernen die Azubis wirklich alle Stationen unseres Unternehmens kennen. Von der Idee bis zum fertigen Endprodukt.“ hilligsberger In der Buchhaltung von UFA SHOW & FACTUAL ist im Moment der Auszubildende Christian stationiert. Christian befindet sich in seinem letzten Ausbildungsjahr und steht kurz vor seinen mündlichen Abschlussprüfungen. Sind die geschafft, wird Christian als frisch gebackener Kaufmann für audiovisuelle Medien in dem Unternehmen weiterarbeiten. „Nach meiner Ausbildung fange ich beim ‚Supertalent‘ und bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘ als Assistent der Aufnahmeleitung an. Dann bin ich viel unterwegs und viel im Studio. Das ist genau mein Ding!“ Christian Auch wenn der Fünfundzwanzigjährige gerne auf den Beinen ist, macht ihm die Arbeit in der Buchhaltung trotzdem großen Spaß. „Die Buchhaltung ist das Herzstück des Unternehmens. Hier gehen die Rechnungen ein und aus, das ist mit das Wichtigste und ein verantwortungsvoller Job.“ Zu Christians Aufgaben gehört unter anderem das Vorerfassen von Rechnungen. Außerdem darf er bei der Buchung von Rechnungen und der Bearbeitung von Auslandsrechnungen assistieren. Mit seinen, in der Schule erlernten mathematischen Kenntnissen kommt Christian hier gut zurecht. „Wenn man den Dreisatz beherrscht, dann klappt es auch in der Buchhaltung“, erklärt er. „Alles in allem eine super Abteilung. Hier habe ich das Zusammenspiel zwischen Studioproduktion und Rechnungswesen gelernt.“ Genauso wie Christian und Alina hat auch Kai Keppner eine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien gemacht. Kai ist heute Produktionsleiter für die UFA SERIAL DRAMA-Produktion „Alles was zählt“. 2001 begann er seine Karriere als Auszubildender in der Produktion „Verbotene Liebe“ im Hause GrundyUFA (heute: UFA SERIAL DRAMA). Nach nunmehr über 10 Jahren im Unternehmen, verfügt Kai über einen umfangreichen Erfahrungsschatz. Gerne erinnert er sich aber immer wieder an seine Ausbildungszeit zurück und weiß genau, welche Eigenschaften angehende Kaufmänner und Kauffrauen für audiovisuelle Medien mitbringen müssen: „Spaß an der Organisation, Spaß am Kaufmännischen und die Faszination für das Medium Fernsehen sollten für die Ausbildung vorhanden sein. Gepaart mit Durchsetzungskraft und dem Wunsch im Bereich Fernsehen etwas zu gestalten, das sind die Hauptpunkte, die ich den Azubis als Voraussetzungen rate“. Während bei UFA SERIAL DRAMA tägliche und wöchentliche Serien produziert werden, laufen bei UFA SHOW & FACTUAL die Vorbereitungen zur neuen Show „Himmel oder Hölle“ auf Hochtouren. Auch der dreiundzwanzigjährige Konstantin macht hier seine Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien und ist im Ticketing eingesetzt. Dort kümmert er sich mit um die Kundenakquise und die Zuschauerkoordination. „Ich bin aktuell im zweiten Lehrjahr,“ sagt er „und wenn es mit der Show losgeht, muss ich darauf achten, dass auch jeder Zuschauer einen Sitzplatz hat. Und ich muss darauf achten, dass die Leute während der Aufzeichnung auch sitzenbleiben.“ Constantin Konstantin kommt eigentlich aus Berlin und ist für seine Ausbildung nach Köln gezogen. „Weil mich der Medienbereich sehr interessiert, habe ich bereits ein Jahr in München in einer Produktionsfirma gearbeitet. Dort konnte ich schon erste Erfahrungen sammeln und habe gemerkt, dass es mir Spaß macht in der Produktion zu arbeiten, Dispositionen zu schreiben, bei Dreharbeiten dabei zu sein, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden und das hat mir den Anreiz dafür gegeben, eine kaufmännische Ausbildung bei der UFA zu machen.“ Aus seiner bisherigen Ausbildungserfahrung weiß Konstantin, worauf es bei der Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien ankommt. „Man sollte nicht schüchtern sein, weil man immer mit Menschen umgehen muss. Auch im Studio wird der Ton schon mal direkter, gerade wenn Shows anstehen. Es läuft zwar alles kollegial ab, aber man sollte schon belastbar sein. Es muss immer überall mit angepackt werden.“ Für die Ticketingabteilung ist heute ein großer Tag. Die Aufzeichnung von „Himmel oder Hölle“ steht an, die ersten Gäste treffen ein. Konstantin ist an der Ticketausgabe tätig und hilft dabei, die Zuschauer im Studio zu ihren Plätzen führen. Auch Alina ist als Produktionsassistenz gefordert und Christian wartet darauf, die Abrechnungen fertig zu machen. Und dann geht es los – die Show beginnt!

Unter der Rubrik „Ausbildungsplätze“ findest du aktuelle Angebote.

Einen Info-Flyer zum Downloaden findest du hier: Kaufleute für audiovisuelle Medien

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